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Ausstellung: Frauen im Aufbruch
Donnerstag, 23. Februar 2012

Frauen im AufbruchFür Frauen in Deutschland war der Weg zu Emanzipation und Gleichberechtigung wahrlich kein Selbstläufer. Er hing stark von den vorherrschenden gesellschaftlichen Rollenbildern sowie den jeweiligen Brüchen und Umbrüchen ab. Er war zudem nach 1949 durch unterschiedliche Kulturen in Ost- und Westdeutschland geprägt. Die politischen Parteien haben um die Zustimmung der Frauen dabei sehr unterschiedlich geworben. Die Plakatausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt Facetten dieser politischen Ansprache der Frauen zwischen Erstem Weltkrieg und deutscher Einheit in sehr eindrucksvoller Weise.

 

 

Ausstellungseröffnung:
Frauen im Aufbruch
Politische Plakate im Wandel der Zeit

Donnerstag, 23. Februar 2012
um 12:30 Uhr
im Landtag Brandenburg Potsdam, Am Havelblick 8, SPD-Fraktionsflur

Die Ausstellung kann bis zum 20. März im Landtag besucht werden.

 
Treffpunkt Landtag: Das Altersbild und seine politischen Folgen
Dienstag, 21. Februar 2012

Am 21. Februar 2012 hat die SPD-Landtagsfraktion ab 16:00 Uhr im Potsdamer Landtag in der Reihe "Treffpunkt Landtag" eine Veranstaltung zum Thema "Das Altersbild und seine politischen Folgen" durchgeführt. Das Bild des Alterns und des Alters ist nicht nur eine Frage von Theorie und Anschauung sondern eine Frage von praktischer Politik. Die Herausforderungen des demografischen Wandels erfordern die Alten und das Altern nicht vorrangig defizitär zu betrachten.

Sieglinde Heppener hebt hervor: "Nur wenn ältere Menschen aktiv in unserer Gesellschaft eingebunden sind, werden die demografischen Herausforderungen zu bewältigen sein." Die Gesellschaft brauche die besondere Kraft der Alten, ihr Wissen, ihre Lebenserfahrung, ihre Gelassenheit, ihre Weisheit. "Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, die aktives Altern auch mit seinen Risiken ermöglicht in der Solidarität von Jung und Alt." so Heppener

 

Programm:

16:00 Uhr Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden Ralf Holzschuher

16:05 Uhr Rede von Ministerpräsident Matthias Platzeck

16:20 Uhr Podiumsbeiträge und Diskussion
mit Prof. Dr. Sieglinde Heppener, MdL (Vorsitzende Seniorenrat im Land Brandenburg)
Günter Baaske, MdL (Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie)
Angelika Graf, MdB (Bundesvorsitzende der AG SPD 60 plus)
Manfred Kappler (Werkleiter der Katjes Bonbon GmbH in Potsdam)
Sylvia Lehmann, MdL (Präsidentin des Volkshochschulenverbandes Brandenburg)

18:00 Uhr Gelegenheit zum Gesprächsaustausch bei Musik, Imbiss und Getränken 

 
Pflegestützpunkte sind wichtige Anlaufpunkte
Freitag, 9. Dezember 2011

Seit Sommer dieses Jahres gibt es in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt mindestens einen Pflegestützpunkt. Sieglinde Heppener, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, freut sich über das gute Angebot: "Die Pflegestützpunkte sind wichtige Anlaufpunkte vor Ort. Oft ist es schon das erste Gespräch, das Vertrauen schafft. Vor allem dann, wenn ein plötzlicher Pflegefall eintritt, ist diese Hilfe sehr wertvoll. Mit den Pflegestützpunkten haben wir eine gute Basis geschaffen. Auf dieser Basis können wir die Angebote bedarfsgerecht weiterentwickeln und ausbauen. Besonders wichtig ist mir die Vernetzung und Zusammenarbeit der professionellen und ehrenamtlichen Akteure vor Ort."

Die Pflegestützpunkte bieten wohnortnahe, individuelle, trägerneutrale und kostenlose Beratungen zu allen Fragen der Pflege und Behinderung. In jedem Pflegestützpunkt sind eine Pflegeberaterin und eine Sozialberaterin tätig. Das ermöglicht ein breites Beratungsangebot z. B. zu Fragen der Pflege- und der Krankenversicherung, zur Wohnberatung, Sozialhilfe, Selbsthilfe und Altenhilfe. Die Erfahrung zeigt, dass durch eine gute Beratung oft Lösungen im Rahmen einer ambulanten Betreuung gefunden werden können.

Umfangreiche Informationen zu den Aufgaben und Angeboten der Pflegestützpunkte, Anschriften und Öffnungszeiten sind auch hier abrufbar: www.pflegestuetzpunkte-brandenburg.de

 
Grausige Aktualität
Mittwoch, 30. November 2011

AusstellungstafelRechtsextremismus hat viele Facetten, vom akzeptierten Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn man Rechtsextremisten nichts entgegen setzt, gibt man ihnen die Möglichkeit, die Demokratie auszuhöhlen. Darum ist es wichtig, als Demokraten gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorzugehen – gegen rechtsextreme Meinungen und Einstellungen und erst recht gegen Gewalttaten.

Am Mittwoch, den 30. November 2011, hat Sieglinde Heppener in der Aula der Goetheoberschule Trebbin die Ausstellung „Demokratie stärken − Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich- Ebert-Stiftung eröffnet. Die Ausstellung zeigt die Gefahren auf, die vom Rechtsextremismus als Bedrohung für Demokratie und Menschenwürde ausgehen. Sie stellt die Grundlagen für rechtsextremes Verhalten und Einstellungen dar und zeigt, welche Formen rechtsextreme Weltbilder und Argumentationsweisen annehmen können.

Auf verschiedenen Tafeln wird dargelegt wie man Demokratie (er)leben kann. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Vorfeld durch Referenten der RAA Brandenburg (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie, Brandenburg) pädagogisch gezielt auf die Ausstellung vorbereitet. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik, erlangten die Jungen und Mädchen auch die Fähigkeit die Besucher selbstständig durch die Ausstellung zu führen.

Die lange geplante Ausstellungseröffnung habe durch die neuesten Entwicklungen eine "grausige Aktualität" erhalten, so Sieglinde Heppener. "Das hätte ich nie für möglich gehalten." so die SPD-Landtagsabgeordnete, die im Jahr 1934 geboren wurde und so die Folgen von Nationalsozialismus, Krieg und Zerstörung am eigenen Leibe erfahren hat.

 
Gewalt gegen Frauen verhindern
Freitag, 25. November 2011

Am 25. November war Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. Wie nötig es ist, darauf aufmerksam zu machen, belegen diese Zahlen: Nach einer Studie des Bundesfamilienministeriums haben bereits 40 Prozent aller Frauen in Deutschland Gewalt erlebt. In Brandenburg wurden im Jahr 2010 offiziell 2.856 Straftaten allein im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt an Frauen verzeichnet - ein Anstieg um 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Das sind erschreckende Zahlen", sagt Sieglinde Heppener, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, "vor allem wenn man bedenkt, dass die Dunkelziffer noch weit höher liegt. Von der Gewalt sind vor allem auch die Kinder betroffen. Ihr Leiden müssen wir ebenfalls sehr ernst nehmen. Es ist daher äußerst wichtig, dass wir das Thema Gewalt in den Familien immer wieder sichtbar machen."

23 Frauenhäuser bieten zur Zeit in Brandenburg eine Zufluchtsmöglichkeit bei akuter Bedrohung. In jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt gibt es mindestens ein Frauenhaus oder eine Zufluchtswohnung mit einer angeschlossenen Beratungsstelle. Insgesamt 590 Frauen und 571 Kinder erhielten dort im letzten Jahr Schutz und Unterstützung. Zusätzlich ließen sich dort über 2.900 Frauen beraten. "Wir sollten wachsam in unserm Umfeld sein, denn oft wird Gewalt an Frauen vertuscht oder verharmlost.", so Heppener.

 
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