Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in vielen Begegnungen und Gesprächen, ob in Betrieben und Vereinen, mit Älteren an der Kaffeetafel und im Heim oder mit Kindern und Jugendlichen in Schulen und Kindergärten lernte ich Sie kennen. Ich erfuhr von Ihren Wünschen und Hoffnungen. Oft wandten Sie sich mit drängenden Sorgen an mich. Ich hörte Ihnen zu und half Ihnen so gut ich konnte. Ich bin fest überzeugt, dass Solidarität, Gerechtigkeit und Toleranz gelebt und vorgelebt werden müssen. Sie bleiben leere Worte, wenn sie sich nicht im Alltagsleben der Menschen bewähren.

Lebenschancen und die Ansprüche der Gesellschaft an den Einzelnen müssen gerecht verteilt sein. Unsere Kinder sollen gesund aufwachsen und gute Bildungsmöglichkeiten von Anfang an haben. Ihre gute Bildung darf nicht vom Sozialstatus der Eltern abhängen.

Für gute Arbeit muss ein auskömmlicher Lohn gezahlt werden.

Die ältere Generation hat ein Recht auf einen aktiven, gesunden und sozial gesicherten Lebensabend. Sie soll ihn so erleben, wie sie es selbst wünscht und sicher sein können, dass die Gesellschaft gut für sie sorgt, wenn sie es nicht mehr für sich selbst tun kann.

Meine Abgeordnetentätigkeit ist mir Herzensangelegenheit und ich danke allen, die mitgeholfen haben, dass ich auch im 5. Landtag Abgeordnete sein darf. Ich möchte Vernunft, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit, mein Wissen und meine in einem langen Leben gewonnenen Erfahrungen auch weiterhin für Sie einsetzen.

 

Herzlichst

Ihre Sieglinde Heppener 

 

Ausstellung: Frauen im Aufbruch
Donnerstag, 23. Februar 2012

Frauen im AufbruchFür Frauen in Deutschland war der Weg zu Emanzipation und Gleichberechtigung wahrlich kein Selbstläufer. Er hing stark von den vorherrschenden gesellschaftlichen Rollenbildern sowie den jeweiligen Brüchen und Umbrüchen ab. Er war zudem nach 1949 durch unterschiedliche Kulturen in Ost- und Westdeutschland geprägt. Die politischen Parteien haben um die Zustimmung der Frauen dabei sehr unterschiedlich geworben. Die Plakatausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt Facetten dieser politischen Ansprache der Frauen zwischen Erstem Weltkrieg und deutscher Einheit in sehr eindrucksvoller Weise.

 

 

Ausstellungseröffnung:
Frauen im Aufbruch
Politische Plakate im Wandel der Zeit

Donnerstag, 23. Februar 2012
um 12:30 Uhr
im Landtag Brandenburg Potsdam, Am Havelblick 8, SPD-Fraktionsflur

Die Ausstellung kann bis zum 20. März im Landtag besucht werden.

 
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